google-site-verification=qf0HQ4j_KjIW7XALrbUOUr1gsKGPhh_OSSgGBfLccwc
Montagesysteme für Vordächer, Terrassen, Balkone, Carports, etc. und Fassaden
Mit und ohne Strom von der Sonne

Hier beantworten wir ihnen Fragen zur Nutzung von Photovoltaik auf dem Carportdach

Rechnet sich eine Photovoltaikanlage auf dem Carportdach ?

Wie funktioniert Elektromobilität?

Was bringt ein Stromspeicher in der Elektromobilität?

Worauf muss ich für einen Carport sonst noch achten?


Rechnet sich eine Photovoltaikanlage auf dem Carportdach?

Zuerst sei daran erinnert, dass wir bei vielen Konsumgütern, vor allen Dingen bei denen, die nicht so wenig Geld kosten nie auf die Idee kämen, zu fragen, ob sich die Geldausgabe rechnet. Die innere Frage heißt eigentlich immer, welchen Nutzen verbinden wir mit dem Kauf. Wenn eine neue Küche angeschafft wird oder ein neues Auto, wenn das Haus umgebaut werden, der Garten verschönert oder das Badezimmer saniert werden soll, kämen wir nie darauf zu fragen, ob sich das rechnet. Was rechnet sich an einem neuen Badezimmer oder an einem neuen Auto...? Nichts.! Absolut garnichts!  Es entstehen immer Kosten. Deshalb fragen wir auch nicht.

Es muss sich auch nichts rechnen! Wir wollen etwas verändern und daran Freude haben. Warum nicht bei der Photovoltaikanlage? Es kann Freude machen, sich etwas unabhängiger von Preissteigerungen des Stromlieferanten zu machen. Es kann Freude machen, sich am Umbau der Gesellschaft hin zu mehr sich selbst erneuernder (regenerativer) Energie zu beteiligen. Es kann Stolz machen, seinen eigenen Strom zu erzeugen. Es kann Freude machen, in die Elektromobilität einzusteigen und die Energie, die man dafür braucht, zu großen Teilen selbst zu erzeugen. Man kann sich darüber freuen, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Vielleicht will man auch anderen Menschen damit etwas zeigen oder auch nur sich. So wie bei den anderen oben erwähnten Konsumgütern. Aber selbstverständlich haben diese Güter daneben im günstigsten Fall noch den Nutzen, dass sie mehr Lebenskomfort liefern.

Der Zusatznutzen einer Photovoltaikanlage besteht in  diesem Sinne darin, dass sie sich selbst finanziert unter Mithilfe der Sonne, also nichts kostet und je nach Anlage darüber hinaus einen finanziellen Gewinn erzeugt. Wir nutzen unter vergleichsweise sehr geringen Umweltkosten, die bei der Erzeugung der Komponenten einer Photovoltaikanlage anfallen, eine sich selbst erneuernde Energie, die einfach so da ist und noch für Milliarden Jahre da sein wird.

Natürlich sind die Gesamtkosten eines Fahrzeugunterstandes abhängig von dessen Größe, Ausstattung und Material sehr unterschiedlich. Diese haben meist einen viel höheren Einfluss auf die  Gesamtkosten als die Kosten für die Photovoltaikanlage selber.

Die wirtschaftliche Seite des auf dem Dach Ihres Carports produzierten Strom liegt darin, dass Sie ihn selbst nutzen oder gegen eine angemessene Vergütung ins Netz einspeisen können. Für den wirtschaftlichen Ertrag ist die Anzahl der Sonnenstunden und die Intensität der Sonnenstrahlen entscheidend. Ihr Carportdach sollte also maximal viel Sonne abbekommen. Ein Solar Carport »rechnet« sich über die Zeit immer dann, wenn er genügend Sonnenenergie abbekommt. Deshalb ist eine günstige Stelle von Vorteil (Südlage ohne Beschattung).
Ist das nicht der Fall, ist der Solarertrag geringer und es dauert länger bis die Kosten der PV-Anlage durch die Sonne finanziert werden. Die Investition macht sich in der Regel nach einigen Jahren wirtschaftlich bezahlt. Auch ökologisch ist das der Fall. Solarzellen haben z.B. schon nach ca. 2 Jahren  ihren ökologischen Fußabdruck kompensiert. Sie erzeugen saubere Energie und schonen dabei die Umwelt. Die Investition gewährleistet so eine Symbiose aus Ökologie und Ökonomie. Sie haben nicht nur über die Umwelt geredet, sondern sie haben auch etwas unternommen. Gutes ist nur gut, wenn es getan wird!

Die Systemtechnik, die wir ihnen anbieten, ist für die Lagerung von Solarglas spezialisiert. Solargläser sind ein vergleichsweise hochwertiges Produkt, bei dem Qualität und ausgeklügeltes Design kombiniert werden. So ein Carport mit Verbundsicherheitsglas und innenliegenden Solarzellen ist anfangs etwas teurer, zahlt sich jedoch durch die lange Herstellergarantie und einen zumeist relativ höheren garantierten Stromertrag der Module mit der Zeit aus. Daneben sparen sie durch die Kombination hochwertiger Gläser und Montagetechnik eine weitere Dacheindeckung beim Carport ein.

Allgemein ist eine Förderung von Solarcarports verbreitet. Damit ist gemeint, dass der Strom, den Sie nicht selber im eigenen Haus verbrauchen gegen eine feste Vergütung von aktuell ca. 0,12 €/kWh in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Für Strom den sie direkt aus der Anlage verbrauchen, können sie den Tarif für ihren Verbrauchsstrom ansetzen, den sie in dem Moment nicht von ihrem Stromversorger abnehmen. Normalerweise liegt er bei 0,24€/kWh bis über 0,30€/kWh je nach ihrem örtlichen Tarif. Mit diesen beiden Einnahmequellen armortisieren sie den Kaufpreis für die PV-Anlage. Je mehr Strom sie selbst abnehmen, also je höher ihr Eigenverbauchsanteil,  je schneller rentiert sich ihre Investition. Deshalb werden sie mit einem eigenen Elektroauto auch zum Gewinner, der von ihnen mitgetragenen Solarstromwende.

Ihr örtlicher Installationsbetrieb informiert sie darüber hinaus über die jeweils aktuelle Fördersituation, die bezogen auf weitere Fördermaßnahmen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ist.
In Bayern gibt es auch eine weitere Solarcarportförderung. Sofern ein Carport mit Photovoltaik mit mehr als 36 m² (über 5 kWp) installiert wird, erhalten Bauherren bis zu 1.900 € wenn gleichzeitig ein Energiespeicher mit mindestens 12 kWh Speicherkapazität installiert wird.

Energiespeicher wurden nur bis zum 31.12.2018 von der  KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gefördert. Die Speicherpreise waren inzwischen so stark gesunken, dass die Investition ohne KFW-Förderung weniger bürokratielastig und zuletzt wegen der niedrigen Zinsen auch so wirtschaftlicher war. Im einzeln ist zu prüfen, ob nicht inzwischen einzelne Bundesländer eigene Förderprogramme für Energiespeicher aufgenommen haben, wovon auszugehen ist.


Wie funktioniert Elektromobilität?

Im hier beschriebenen Zusammenhang geht es um die Kombination Solarcarport und Ladestation. Die Autohersteller bieten beim Kauf eines Elektroautos bereits eine passende  feste Ladestation mit an. Alternativ gibt es auch mobile Ladestationen, z.B. den Juice Booster 2 , der in vielen Tests sehr gut abgeschnitten hat und den man sowohl bei sich als feste Station und auch unterwegs, mit der zugehörigen Adapterauswahl und dem entsprechenden Freiheitsgewinn, nutzen kann. Das soll keine Werbung sein, sondern sie darauf hinweisen, dass sie sich beim Kauf eines Elektroautos unbedingt mit dem Thema Ladekabel auseinander setzen müssen, so lange Ladesäulen nicht einheitliche Anschlussnormen haben und unterschiedliche Leistungen zur Verfügung stellen. Mit einer Ladestation können Sie Ihr Elektroauto deutlich schneller aufladen, als über eine übliche Steckdose. So oder so kann das eigene Elektroauto an der eigenen Tankstelle aufgeladen werden, was in die Kostenbilanz mit einzubeziehen ist. Ein Elektroauto garantiert einen hohen Eigenverbrauchsanteil am erzeugten Solarstrom, was die Amortisation ihrer Investition in die PV-Anlage beschleunigt.


Was bringt ein Stromspeicher in der Elektromobilität?

Ein Stromspeicher ist im privaten Haushalt die wesentliche Zusatzkomponente der Photovoltaikanlage. Das gilt vor allem, wenn sie mit dem Fahrzeug tagsüber unterwegs sind, z.b. weil sie damit zur Arbeit gefahren sind. Ohne einen Solarspeicher speisen sie die solaren Erträge, die sie im Haus nicht sofort nutzen, zu vergleichsweise niedrigem Ertrag (12 Cent/kWh) ins öffentliche Netz ein. Nur mit einem Stromspeicher können sie den Solarstrom dann nutzen, wenn ihre Verbraucher ihn benötigen. Für Ihr Auto nutzen sie ihn bevorzugt spät abends oder nachts, also  dann, wenn  keine anderen Verbraucher Strom abnehmen.

Falls ihr Stromspeicher durch ihr Fahrzeug geleert wurde, können sei neben ihrem Energieversorger auf einen spezielle E-Stromanbieter wie Lumenaza zurückgreifen. Lumenaza kauft rein regeneratriv erzeugten Strom aus PV-Anlagen und verkauft ihn 20-25% preisgünstiger als die Energieversorger an E-AutofahrerInnen. Wie und warum das funktioniert, erfahren sie über den Link auf die Lumenazawebsite.

Nur wenn die Elektromobilität mit Solarstrom betrieben  wird, gehört ihr die Zukunft. Das garantieren sie mit ihrem Solarspeicher und darüber hinaus allein mit Stromanbietern, die ihnen mit 100% erneuerbarer Energie erzeugten Strom anbieten. Im anderen Fall stellt die E-Mobilität keine ökologische Alternative zum Verbrennungsmotor dar. Die Möglichkeit, die persönliche Energiewende voranzutreiben, kann deshalb ein wichtiger Impulsgeber bei der Entscheidung für ihr Elektroauto sein.

Ein weiteres wichtiges Argument für das elektrisch betriebene Fahrzeug sind dann die geringen Möbilitätskosten. Am günstigsten fallen diese aus, wenn der Strom nicht aus der Steckdose vom Netzbetreiber kommt, sondern wenn selbst produzierter Solarstrom eingesetzt wird.  In Verbindung mit einer intelligenten Ladesteuerung an ihrem Speicher lassen sich die Verbrauchskosten für ihr Auto auf etwas über 2 Euro pro 100 km senken.


Worauf muss ich für einen Carport sonst noch achten?

Bevor der neue Solar Carport aufgestellt wird, sollten Sie beim zuständigen Bauamt die baurechtlichen Fragen abklären. Die Baubestimmungen unterscheiden sich in Deutschland von Bundesland zu Bundesland. Die Einspeisevergütung wird 20 Jahre lang vom Staat garantiert und wird häufig auch Solarcarport Förderung genannt.

Für genauere Informationen, was beim Bau zu beachten ist, nutzen sie sich bitte demnächst den Link auf unsere Spezialseite car-porte.de .