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Montagesysteme für Vordächer, Terrassen, Balkone, Carports, etc. und Fassaden
Mit und ohne Strom von der Sonne

Stromsparer Terrassendach

Ein Terrasse ist nur so gut wie ihre Beschattungseinrichtung, ansonsten brät man in der Sonne. Eine Markise ist deshalb unbedingt erforderlich. Auch insbesondere, um die solare Erwärmung von den Wohnräumen fernzuhalten. Durch eine Solarmarkise mit ins Terrassendach integrierten Solarmodulen lässt sich dabei das Nützliche mit dem Angenehmen kombinieren.

Seit Jahren bewegen sich die Strompreise aufwärts und ein Ende scheint wohl vorerst nicht in Sicht. Möchten sie ihre Energiekosten senken, möchten sie unabhängiger von ihrem Stromlieferanten sein und die Umwelt schonen, ist der Einsatz von Photovoltaikmodulen ein lohnender Weg auf ihrer Terrasse. Solarglasmodule sind dabei funktional und designstark. Eine damit ausgestattete Markise sieht toll aus, wird Teil gebäudeintegrierter Solararchitektur, lässt sich jedem Baustil anpassen.



Was ist das Besondere an einem Solarterrassendach?

Sie fühlen sich unter ihm wie im Urlaub. Herzstück ist eine nach Handwerkskunst angefertigte und festmontierte Holzkonstruktionen oder auch Alu-Terrassenüberdachungen. Sie ist entweder schon vorhanden oder wird passend geplant. Darauf kommen unsere speziellen Montagekomponenten zur Aufnahme von extrem beständigen Solarmodulen aus Sicherheitsglas, die verschiedene Hersteller, wie z.B. Solarwatt, im Solarmarkt anbieten. Die Solarzellenzellen in den Solargläsern werden dabei zwischen zwei Glasscheiben angeordnet und sorgen so für die Beschattung. Durch den Abstand zwischen den Solarzellen und den Grad deren Transluszenz wird die Lichtdurchlässigkeit und damit der Grad der Beschattung bestimmt. Es entsteht unter den Dächern ein ganz besonderes Gefühl.

Die festinstallierte Überdachung schafft so nicht nur eine angenehme Atmosphäre und bietet so nicht nur besten Sonnen- und Regenschutz, sondern ermöglicht zudem eine Stromversorgung des Wohnhauses. Dadurch kann bares Geld gespart werden – und das gleich doppelt. Denn wird ein Überschuss an Energie produziert, lässt sich dieser gegen eine Vergütung in das normale Stromnetz einspeisen.
 
Durch Licht entsteht in den Solarzellen ihres Solarterrassendaches ein Gleichstrom, der durch einen Wechselrichter in Wechselstrom, also den Strom aus unserer Steckdose, gewandelt wird. Zuerst wird der Strom im Haushalt, z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Haustechnik verbraucht. Der überschüssige Strom wird in das Stromnetz eingespeist und über 20 Jahre lang gesetzlich garantiert vergütet. Falls Sie ein Elektrofahrzeug Ihr Eigen nennen, kann dies ebenfalls mit dem von der Terrassenüberdachung erzeugten Solarstrom aufgeladen werden.

Auf diese Weise amortisieren sich die Investitionskosten mit der Zeit. Informieren sie sich doch dazu kurz auf unserem Carportbereich mit der Frage »Rechnet sich eine Photovoltaikanlage auf dem Carportdach«.


Wie hell ist es unter einem Terrassendach mit Solar?

Wie schon beschrieben wird die Helligkeit unter der Terrasse grundsätzlich von der Lichtdurchlässigkeit der Solarmodule bestimmt. Solarmodule, die zwischen den Solarzellen Zwischenräume haben, sind teurer und lassen mehr Licht durch als solche ohne Zwischenräume. Bisweilen kann das bei größeren Zwischenräumen zwischen den Solarzellen auch schon hinsichtlich der Beschattungswirkung als nicht ausreichend empfunden werden. Überwiegend wirken die Konstruktionen halbtransparent. Sie lassen bei Sonnenschein ca. 80% der Helligkeit wirken. Mit zunehmender Bautiefe der Terrassenkonstruktion nehmen die reflektierenden Lichtanteile, die unter der Konstruktion wirken können allerdings ab. Was man im Sommer dann unter Umständen ganz toll findet, würde man im Winter, wenn die Sonne flacher steht, nicht mehr so gut finden. Wenn die Sonne im Winter flacher steht, fände man es vermutlich gut, wenn die Sonne unter die Markise scheinen kann und die Wohnräume dahinter aufhellt. Dafür sollte die Solarmarkise dann nicht zu tief sein.

Man wird sagen können, dass 3m tiefe Konstruktionen, kaum eine Beeinträchtigung der Helligkeit mit sich bringen. Ab 4-5m kann man annehmen, dass der Lichteintrag in die Wohnräume dahinten beginnt schwach zu wirken und sich mit zunehmender Tiefe  deutlicher bemerkbar macht. Sie können das kompensieren, in dem sie hausseitig eine Reihe Sicherheitsglas als Lichtband mit den Solarmodulen kombinieren. Bei weit nach vorne reichenden (tiefen) Konstruktionen lässt sich dann auch gleichzeitig damit eine Hinterlüftung bzw. Zwangsbelüftung der Konstruktion realisieren um Wärmestau unter der Anlage zu vermeiden. Hier überlappen dann 2 Glasscheiben auf der gesamten Terrassenbreite mit einem Spalt von 6-8cm, so weit, dass kein normaler Regen eindringen kann.


Benötigen Terrassendächer eine Baugenehmigung?

Bis zu einer Größe von 30qm und einer maximalen Bautiefe (Bautiefe = vom Haus in den Garten) von 3 Metern sind feste Terrassenüberdachungen baugenehmigungsfrei. Eine Ausnahme gilt für Niedersachsen hier dürfen sie seit dem 1.1.2019  auch 4-5 oder auch 6 Meter Richtung Garten bauen.

Darüber hinaus ist eine Baugenehmigung in allen Bundesländern erforderlich. Zum Thema Baugenehmigung folgen sie doch bitte unserem Link auf unsere Seite car-porte.de. Am Beispiel der Baugenehmigung für Carports erfahren sie, wie strukturell dabei vorzugehen ist.


Was ist eigentlich Solarglas?

Wir benutzen den Begriff hier umgangssprachlich. Im eigentlichen Sinne hat Solarglas einen geringeren Eisengehalt als Fensterglas und ist damit transparenter, was die Leistung einer Solarzelle oder eines Kollektors erhöht. Daneben ist es überwiegend thermisch oder chemisch gehärtet, um mechanischen Beanspruchungen wie z.b. Hagelschlag besser zu widerstehen. Typische Vertreter sind das Einscheibensicherheitsglas (ESG) und das Verbundsicherheitsglas (VSG). Letzteres bestehend aus 2 miteinander durch Folien verklebte Scheiben meinen wir überwiegend. Wobei die Folie durch Solarzellen ersetzt wird oder mit Solarzellen zwischen die Scheiben geklebt wird, damit wir von Solarglas im umgangssprachlichen Sinne sprechen können.

Der technische Aufwand ist nötig damit so ausgestattete Fotovoltaikmodule überhaupt in Terrassendächern, über Balkonen, in Vordächern oder als Carportdach eingesetzt werden dürfen. Der Gesetzgeber spricht hier von der Eignung zur Überkopfmontage, damit Menschen, die sich darunter aufhalten nicht durch die Module beschädigt werden können. Hersteller, die Module für die Überkopfmontage anbieten, benötigen deshalb für ihre Module eine entsprechende Bauartzulassung für diese Montagevariante.


Wie werden die Solargläser montiert?

In den Schnittzeichnungen, die sie auf unserer Seite Produkte finden, sehen sie, dass das Glas an der langen Seite auf gummiartigen Profilen gelagert und von oben mit Aluleisten, die ebenfalls gummiartige Profile enthalten, geklemmt wird. Der Abstand der bauseitigen Unterkonstruktion, das sogenannte Achsmaß, ergibt sich dann aus der Breite der Module und der Breite, der die Module tragenden Profile. Ist bauseits schon eine Unterkonstruktion aus Holz oder Metall vorhanden, und kann diese nicht mehr dem notwendigen Achsmaß angepasst werden, wird senkrecht (90°) zur vorhanden Konstruktion unser Aluprofil aufgebracht, das die neuen Module, wie oben beschrieben lagert. In diesem Fall liegen die Solarmodule mit der langen Modulseite quer.
 
Da Solarglas im Wesentlichen nur in vorkonfektionierten Längen zu bekommen ist, benötigt es Dichtprofile an den kurzen Querstößen der übereinanderliegenden Module.
Diese Dichtprofile werden entweder geklemmt oder eingeklebt. Das Einkleben ist Stand der Technik, wenn der Stoß 100%ig dicht sein muss. Wenn das nicht der oberste Anspruch ist, vielleicht beim Carport, kann man sich für die deutlich kostengünstigere Klemmvariante entscheiden, bei der ein gummiartiges Profil beim Klemmen komprimiert wird und so dichtet. Dabei kann es allerdings schon mal vorkommen, dass es zur Tropfenbildung an einer weniger dichten Stelle kommt.

Die Querprofile haben nur eine minimale Überhöhung zur Glasoberfläche, damit sich im flachen Dach nur minimal Wasser stauen und nach dem Regen um so schneller wegtrocknen  kann. Alternativ gibt es für Module mit einer Mindestdicke auch die Möglichkeit die Oberfläche im Glasquerstoß flächenbündig auszuführen. Das ist jedoch die aufwändigste Montagevariante und damit auch die kostenintensivste.